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05.02.2024 :: Damen 1 :: Spielbericht

TV Villingen bejubelt ersten Sieg im zwölften Spiel

Redakteur/Quelle: Dietmar Zschäbitz / suedkurier.de

Die Drittliga-Volleyballerinnen gewinnen beim VfR Umkirch. Der Punktegewinn gibt Hoffnung im Abstiegskampf.

Im zwölften Versuch hat es endlich doch geklappt. Der TV Villingen hat den ersten Saisonsieg auf der Habenseite und damit im Kampf um den Ligaerhalt einen Strohhalm ergriffen. Im südbadischen Derby genügten den Villingerinnen 69 Minuten, um sich vor 100 Zuschauern die drei Punkte zu sichern. Noch beträgt der Abstand zum ersten Nichtabstiegsplatz vier Punkte, doch die Leistung vom Samstag sollte Villingen neuen Rückenwind geben. „Wir waren von der ersten Minute an sehr fokussiert. Michelle Feuerstein hatte einen grandiosen Tag auf der Diagonalposition. Sie brachte nahezu 70 Prozent ihrer Angriffe durch und entlastete damit die Spielerinnen auf den Außenpositionen. Unsere Annahme war im gesamten Spiel konstant. Wir standen in der Verteidigung gut und haben auch viel über die Mitte gepunktet“, freute sich Villingens Trainer Sven Johansson über den gelungenen Auftritt.

Früher Rückschlag durch Verletzung

Dabei musste Villingen schon vor dem ersten Ballwechsel einen Rückschlag verkraften. Leni Rapp verletzte sich in der Aufwärmphase und musste das gesamte Spiel von außen verfolgen. Amelie Tücking hatte schon zuvor abgesagt. Das war auch ein Grund, warum Johansson in den 69 Minuten nicht einen Spielerwechsel vollzog.

Villingen startete mit Nikola Strack, Michelle Feuerstein, Nina Schuhmacher, Evelina Judin, Lisa Grünwald, Martina Sias und Libera Sonja Kühne exzellent. Schon nach wenigen Minuten führten die Gäste mit 7:1 Punkten, später sogar mit 11:4. Umkirch nahm beim 14:22-Rückstand die zweite Auszeit, doch wenig später hatte Villingen sieben Satzbälle, von denen der dritte zur 1:0-Satzführung verwandelt wurde.

Nach den ersten Seitenwechsel setzte sich zunächst das dominante Spiel von Villingen fort (8:5/15:12). Dann schloss Umkirch zum 15:15 auf, doch Villingen schlug sofort zurück und punktete (17:22). Bald standen wieder fünf Satzbälle auf der Habenseite, von denen diesmal gleich der erste zur 2:0-Satzführung verwandelt wurde.

Noch aber gab sich Umkirch nicht geschlagen und begann den dritten Satz mit einer 3:1 Führung. Villingen konterte mit einer 10:7 Führung. Als Umkirch erneut näherkam, packte der Villinger Doppelblock zu und wehrte die Angriffe der Gastgeberinnen stark ab. Zudem kamen auch die Angaben der Gäste sehr gut, was in einer 21:14 Führung zum Ausdruck kam. Villingen ließ sich danach nicht mehr beeindrucken und spielte seinen Rhythmus durch. Von acht Matchbällen wurde erneut gleich der erste zum 3:0 Erfolg genutzt. Danach feierten die Gäste ausführlich den wichtigen Erfolg. Bei Villingen wurde nach der Partie von Umkirchs Trainer Zuspielerin Nikola Strack zur wertvollsten Spielerin gewählt.

Eine Entscheidung, die Johansson nachvollziehen kann. „Niki hat unsere Angreiferinnen sehr gut in Szene gesetzt. Sehr variabel, so dass Umkirch immer wieder Schwierigkeiten hatte.“ Generell lobt Johansson das komplette Team. „Es lief so gut, sodass ich nicht mit Wechseln Unruhe ins Spiel bringen wollte. Ich habe das mit den Spielerinnen außen besprochen und sie haben es akzeptiert. Ich wollte nicht, dass wir uns durch Experimente um den Sieg bringen.“ Kommenden Samstag im Heimspiel gegen Schwäbisch Gmünd sollte Villingen nachlegen. Noch vier Spiele sind in dieser Saison zu absolvieren.

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