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17.11.2025 :: Damen 1 :: Bericht

Wieder keine Belohnung

Redakteur/Quelle: ms/red / schwarzwaelder-bote.de

Volleyball-Drittligist TV Villingen wartet weiter auf den zweiten Saisonsieg. Trotz eines großen Kampfgeistes setzt es am Samstag eine 1:3-Heimniederlage gegen Lebach.

Coach Sven Johansson setzte zunächst auf Nina Schuhmacher, Leticia Nofz, Lisa Grünwald, Miriam Sass, Pauline Kopf und Greta Kopf. Dazu kam Martina Sias auf der Liberoposition.

Der erste Satz

Villingen startete gut, überzeugte mit guter Annahme. Allerdings zeigte sich als spielstarkes und eingespieltes Team und forderte den TVV in allen Volleyball-Elementen heraus. Die Zuschauer sahen bis zum 19:20 einen spannenden Abschnitt, dann führte starke Aufschläge zum 25:21 der Gäste.

Der zweite Satz

Erneut erwischte Vilingen einen guten Beginn. Der Lohn waren Führungen (10:6 und 20:15). Lebach musste viel wechseln, konnte sich jedoch nicht befreien. Der TVV dominierte in diesem Durchgang das Geschehen.

Starker Kampfgeist, eine gute Blockarbeit und eine starke Defensive bildeten die Grundlagen für das 25:21 – und damit den 1:1-Satzausgleich.

Der dritte Satz

Doch dann schlichen sich viele Eigenfehler und Schwierigkeiten in der Annahme in das Villinger Spiel ein. Der TVV lag schnell im dritten Satz mit 1:6 in Rückstand. Mehr Cleverness wäre notwendig gewesen, um sich aus schwierigen Situationen zu befreien. Auch Wechsel – Alisa Greguric für Leticia Nofz und Patricia Storz für Greta Kopf – änderten nichts am 14:25. Lebach führte mit 2:1.

Der vierte Satz

Der TVV führte nun wieder Regie, lag beim 18:12 deutlich in Front. Es folgten oft lange Ballwechsel, welche Villingen nicht für sich entscheiden konnte. Ein Doppelwechsel beim Spielstand von 19:18 brachte aufgrund von Aufstellungsproblemen Unruhe ins Spiel. Sven Johansson ärgerte sich: „Der Doppelwechsel hat das Team verunsichert. Darauf müssen wir uns in Zukunft besser einstellen.“

Am Ende entschied Lebach den vierten Satz mit 25:23 für sich. Damit verlor Villingen das Spiel mit 1:3 ist mit drei Punkten Vorletzter.

Die Stimmen

Wertvollste Spielerin (MVP) wurde Nina Schuhmacher, die ihre Aufgabe auf der Diagonalposition hervorragend meisterte. Diese meinte: „Wir haben in diesem Spiel die bisher beste Leistung in dieser Saison aufs Feld gebracht. Jede Spielerin hat Kampfgeist gezeigt, daran wollen wir in Zukunft auf jeden Fall anknüpfen.“

Trainer Sven Johansson sagte: „Mich freut es, dass wir vor so einer tollen Kulisse so gut spielen konnten und auch nach dem ersten verlorenen Satz mit guter Leistung ins Spiel zurückgefunden haben. Leider konnten wir dennoch keinen Punkt mitnehmen, der wäre jedoch aus eigener Kraft drin gewesen.“

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