Redakteur/Quelle: Dietmar Zschäbitz / suedkurier.de
Die Villinger Volleyballerinnen müssen weiter auf die ersten Punkte bei den Heimspielen warten. Auch im fünften Versuch in der Hoptbühlhalle gab es nach 75 gespielten Minuten keine Zähler. Da auch die Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt unterlagen, bleibt Villingen auf einem Nichtabstiegsplatz, steht jedoch am kommenden Wochenende beim nächsten Heimspiel gegen den Tabellenletzten aus Ulm richtig unter Zugzwang.
Nur im ersten Satz ärgerte Villingen den starken Aufsteiger aus Freiburg. Danach spielten die Gäste ihre Klasse aus. Als wertvollste Villinger Spielerin wurde zum zweiten Mal in der Saison die junge Zuspielerin Leticia Nofz ausgezeichnet.
Lisa Grünwald, Miriam Sass, Michelle Cattarius, Patricia Storz, Pauline Kopf, Leticia Nofz und Libera Martina Sias fanden sehr gut in die Partie (5:2/10:6/13:8). Schon frühzeitig wurden die Gäste zu zwei Auszeiten gezwungen, doch Villingen ließ sich dadurch nicht aus dem Rhythmus bringen und hielt den Vorsprung bis zum 22:18. Dann kam Freiburg immer näher heran. Dennoch erspielten sich die Villingerinnen zwei Satzbälle, die nicht genutzt wurden. Zwei Satzbälle für Freiburg wehrte Villingen zunächst ab, doch den dritten nutzten die Gäste zum Satzgewinn, obwohl lange viel dafür sprach, dass Villingen den Satz gewinnt.
Nach dem ersten Seitenwechsel startete Villingen personell unverändert mit einem 1:3 Rückstand, der jedoch beim 8:8 ausgeglichen wurde. Jedoch zeigte sich jetzt die Klasse der Gäste, die gleich wieder mit 9:13 in Führung gingen und Johansson zu einer schnellen Auszeit zwangen. Johansson brachte Alisa Greguric und Greta Kopf, doch Freiburg baute die Führung auf zehn Punkte aus (11:21). Von den neun Satzbällen nutzten die Gäste den dritten zur 2:0-Satzführung.
Zu Beginn des dritten Satzes ließ Johansson Greguric und Kopf gleich auf dem Feld. Den guten Start von Villingen (3:0) unterbrach der Gästetrainer mit einer Auszeit. Freiburg glich mit dem 7:7 aus und Johansson nahm seinerseits die erste Auszeit, beim 9:16 Rückstand die zweite. Aufhalten ließ sich Freiburg nun jedoch nicht mehr und setzte sich immer deutlicher ab. Von den elf Matchbällen der Gäste wehrte Villingen den ersten ab, doch dann ließ Freiburg nichts mehr anbrennen, machte den Auswärtserfolg perfekt und wahrte seine Titelchancen.