Redakteur/Quelle: Dietmar Zschäbitz / suedkurier.de
Nachdem bereits am Samstag die Villinger Konkurrenten aus Ulm und Konstanz im Tabellenkeller ihre Partien verloren hatten, reisten die Schwarzwälderinnen mit der Gewissheit des sicheren Klassenerhalts am Sonntag nach Auerbach und hielten gut mit. Nur der vierte Satz war eine klare Angelegenheit der Gastgeber. Zur wertvollsten Villinger Spielerin wurde einmal mehr Martina Sias gewählt.
„Für uns war es nach den Ergebnissen vom Samstag keine Kaffeefahrt und ich bin auch etwas enttäuscht, dass uns nicht mehr gelungen ist. Wir haben jeden der vier Satzanfänge verpennt, was zusätzliche Kraft gekostet hat. Auerbach war einfach gifftiger, hat schnelles Volleyball gespielt und es perfekt verstanden, immer unseren Block anzuschlagen, in dessen Folge die Bälle ins Aus gingen. Wir haben erneut gesehen, wo unsere Schwachstellen sind“, resümierte Villingens Trainer Sven Johansson dieses vorletzte Saisonspiel.
Lisa Grünwald, Emma Kopf, Greta Kopf, Michelle Cattarius, Nina Schuhmacher, Alisa Greguric und Libera Martina Sias starteten mit einem Rückstand (4:8), der schnell reduziert wurde (9:11). Beim 10:16 musste Johansson seine erste Auszeit nehmen. Villingen kam noch einmal auf drei Punkte Differenz heran (13:16), dann zogen die Gastgeber davon (20:15). Johansson brachte Patricia Storz und Leticia Nofz und Villingen gelang der 20:20-Ausgleich. Schließlich nutzte Auerbach den ersten Satzball zur 1:0-Führung.
Satz zwei begann für Villingen ganz schlecht. Johansson musste beim 2:10 die erste Auszeit nehmen und versuchte mit Wechseln mehr Struktur ins Spiel zu bekommen. Zwar gelangen einmal drei Punkte in Folge zum 5:11, doch dieser Rückstand hatte lange Bestand. Dann zeigte Villingen Moral, kam tatsächlich zum 19:19-Ausgleich und ging sogar dank sechs Punkten in Folge erstmals in Führung (19:20). Schließlich krönte Villingen die starke Aufholjagd mit dem 1:1-Satzausgleich.
Der dritte Satz begann ähnlich wie der zweite mit einem deutlichen Rückstand (2:8) der Gäste. Wieder startete Villingen eine Aufholjagd bis zum 23:24, doch diesmal hatte Auerbach das bessere Ende für sich. Im vierten Satz gelang Villingen wenig und Auerbach hatte zehn Matchbälle, von denen gleich der erste zum Sieg genutzt wurde.