Redakteur/Quelle: daz / suedkurier.de
Wie in der vergangenen Saison musste sich der TV Villingen im ersten Punktspiel Heidelberg mit 1:3 Sätzen geschlagen geben. Vor rund 240 Zuschauern verloren die Villingerinnen nach der 1:0-Satzführung zwischenzeitlich ihre spielerische Linie, trafen falsche Entscheidungen und blieben oft am starken Block der Gäste hängen.
„Wir müssenrundum noch stabiler auftreten und es schaffen, unsere körperlich großen Spielerinnen in bessere Abschlusspositionen zu bringen. Überrascht hat mich meine Mannschaft im ersten Satz mit einem sehr guten Annahmespiel. Da haben wir Heidelberg in Schwierigkeiten gebracht. Mit einer möglichen 2:0-Satzführung wäre sicher einiges anders gelaufen“, resümiert Trainer Sven Johansson die Partie.
Valeria Schaitel, Michelle Cattarius, Pauline Kopf, Jule Gaisser, Martina Sias und Nina Schuhmacher sowie Libera Sina Völkle fanden sehr gut in das Spiel. doch bei der 15:12 von Villingen musste Heidelberg eine erste Auszeit nehmen. Die brachte Villingen nicht aus dem Konzept und bei der 24:21-Führung wurde der erste Satzball genutzt.
Der zweite Satz verlief sehr ausgeglichen mit wechselnden Führungen verlief (12:9/19:22). Das Johansson-Team zeigte viel Kampfgeist und glich zum 23:23 aus, doch Heidelberg schlug zurück und schaffte den Satzausgleich. „Während der erste Satz noch hochklassig war, war der zweite sehr unruhig mit Fehlern auf beiden Seiten. Wir haben Heidelberg wieder ins Spiel kommen lassen“, ergänzt Johansson.
Völlig zum Vergessen war aus Villinger Sicht der dritte Durchgang. Auch Auszeiten und der Einsatz von Greta Kopf brachten keine Wende und so hatte Heidelberg wenig Mühe, sich gleich 13 (!) Satzbälle zu erspielen und die 2:1-Führung zu erkämpfen.
Villingen zeigte in Satz vier ein Aufbäumen, auch wenn keine eigene Führung gelang. Gegen die groß gewachsenen Gästespielerinnen war kaum ein Durchkommen. „Wir sind ständig hinterhergerannt und Heidelberg hat sehr souverän gespielt“, fügt Johansson an. Der Punkteabstand blieb kontinuierlich bei zwei bis vier Zählern, bevor Heidelberg den zweiten Matchball zum 3:1-Erfolg nutzte. „Wir haben deutlich gesehen, woran wir noch zu arbeiten haben“, ergänzte Johansson. Als wertvollste Villinger Spielerin wurde Martina Sias vom Gegner benannt.